Früherer Dekan Jürgen Moser geht in den Ruhestand

16.02.2017

Pröpstin überreicht ihm die Urkunde

In privatem Rahmen wird die Pröpstin für Rhein-Main Gabriele Scherle am Freitag, 24. Februar 2017, Pfarrer Jürgen Moser, die Urkunde für die Versetzung in den Ruhestand überreichen. Moser, vor der Bildung des Evangelischen Stadtdekanats Frankfurt am Main Anfang 2014, Dekan des früheren Dekanats Frankfurt–Nord, war zuletzt theologischer Referent im Bibelhaus Erlebnis Museum. Nach Jahren des Engagements in Gremien habe er „unbedingt“ die Vertiefung theologischer Themen genossen, sagt Moser. Daran will er auch im Ruhestand anknüpfen. Aufs Fertiglesen wartet eine Anthropologie des Alten Testaments von Hans-Walter Wolff, erzählt er.

Moser wurde 1956 in Eschwege geboren, 1960 zog die Familie nach Frankfurt-Eschersheim, hier wurde er in der Emmausgemeinde konfirmiert. Dem Theologiestudium in Bethel und Marburg folgte eine Zeit als Vikar an der Wiesbadener Ringkirche. Von 1984 an arbeitete Jürgen Moser als Pfarrvikar in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde in Frankfurt-Praunheim und als Krankenhauspfarrer am Markuskrankenhaus, von 1992 bis 2003 wirkte in der Evangelischen Bethlehemgemeinde in Ginnheim. Seit 1. Februar 2003 war Moser Dekan im Frankfurter Norden, zugleich wurde er Mitglied im Vorstand des Evangelischen Regionalverbandes. Mit einer Viertelstelle arbeitete er noch in der Eckenheimer Nazarethgemeinde. Zum einen war Moser in diesen Jahren Ansprechpartner für die Gemeinden, zum anderen zählte zu seinen Schwerpunkten das Engagement für die evangelische Kinder- und Jugendarbeit. Unter anderem gehörte Moser dem Vorstand des Evangelischen Vereins für Jugendsozialarbeit in Frankfurt am Main an, der Träger zahlreicher Angebote ist, die über die gesamte Stadt verteilt sind.

Moser geht vor der Altersgrenze auf eigenen Antrag auf Grund seiner Schwerbehinderung in den vorzeitigen Ruhestand. 2008 erlitt er einen Schlaganfall. Froh war er 2009 wieder zur Arbeit zurückkehren zu können – wenn auch mit deutlichen Einschränkungen.

Nun freut Jürgen Moser sich auf Lektüre und Zeit mit seiner Frau. „Sie ist noch berufstätig, aber ich bin mir sicher, wir haben dann mehr Zeit füreinander.“

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