Neu gewählter Aufsichtsrat der Diakonie Hessen

16.03.2017

Vorsitzender Joachim Bertelmann und Stellvertreterin Dr. Ursula Schoen wollen Strategieprozess weiterführen

Dr. Ursula Schoen Foto: Rolf Oeser

Der neu gewählte Aufsichtsrat der Diakonie Hessen nahm am Mittwoch seine Arbeit auf. Joachim Bertelmann, Aufsichtsrats-Vorsitzender der Diakonie Hessen, will in seiner zweiten Amtszeit gemeinsam mit seiner neuen Stellvertreterin, Prodekanin Dr. Ursula Schoen, den bereits begonnenen Strategieprozess der Diakonie Hessen fortsetzen. „Um unsere Rolle als Anwältin für soziale Gerechtigkeit maßgeblich weiterzuentwickeln, ist es eines unserer wesentlichen strategischen Ziele, die Position der Diakonie Hessen als Mitgliederverband auszubauen“, sagt Bertelmann zum Amtsantritt.

„Dieser Prozess ist noch am Anfang, und es gilt ihn weiter mit Leben zu füllen. Ich freue mich, dass ich die Diakonie Hessen auf diesem Weg begleiten und ihn weiter aktiv mitgestalten darf.“ An Bertelmanns Seite des Aufsichtsrats-Vorsitzes steht die Frankfurter Prodekanin Dr. Ursula Schoen. „Die Diakonie Hessen und die evangelischen Kirchen sind und bleiben starke Partner“, sagt Dr. Schoen. „Auch auf regionaler Ebene gehen kirchliche und diakonische Projekte Hand in Hand. Diese Zusammenarbeit unterstütze ich. Diakonie ist Kirche und Kirche braucht die Diakonie.“

Horst Rühl, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, begrüßt die Unterstützung aus dem Aufsichtsrat: „Eine größere sozialpolitische Präsenz und Erkennbarkeit sowie eine stärkere Mitgliederorientierung sind wesentliche Ziele des Vorstands. Wir sind bereits auf einem guten Weg und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat und besonders mit den beiden Vorsitzenden.“

Joachim Bertelmann als Vorsitzender und Dr. Ursula Schoen als seine Stellvertreterin wurden auf der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats am 14. Februar in ihre Ämter gewählt und stehen die nächsten fünf Jahre dem Aufsichtsrat der Diakonie Hessen vor.

Stichwort Diakonie Hessen

Die Diakonie Hessen ist 2013 aus der Fusion des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau und des Diakonischen Werks in Kurhessen-Waldeck hervorgegangen. Sie ist Mitglieder- und Trägerverband für das evangelische Sozial- und Gesundheitswesen auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW). Die Diakonie Hessen ist als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen, Rheinland-Pfalz und im thüringischen Schmalkalden tätig. Als Träger diakonischer Arbeit beschäftigt die Diakonie Hessen in den Landesgeschäftsstellen in Frankfurt und Kassel, im Evangelischen Fröbelseminar in Kassel, in den Evangelischen Freiwilligendiensten sowie in 18 regionalen Diakonischen Werken in Hessen und Nassau mehr als 1.500 Mitarbeitende. Als Mitgliederverband gehören der Diakonie Hessen zurzeit rund 440 Rechtsträger an. Dabei handelt es sich um Vereine, Stiftungen und gemeinnützige Gesellschaften sowie die 44 Dekanate der EKHN und die 20 Kirchenkreise der EKKW. Insgesamt bestehen ca. 1.340 Einrichtungen, Angebote und ambulante Dienste in den Bereichen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, in der Alten- und Krankenpflege, in der Behinderten-, Eingliederungs- und Suchthilfe und in der Migrations- und Flüchtlingsberatung sowie in der Beratung von Menschen mit sozialen Schwierigkeiten. Die Diakonie Hessen und ihre Mitglieder beschäftigen zusammen rund 39.000 Mitarbeitende.

 

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