Work Hard – Play Hard
03.04.2012
Film des Monats April
Die Jury der Evangelischen Filmarbeit zeichnet als Film des Monats April 2012 den deutschen Dokumentarfilm "Work Hard – Play Hard" aus.
Regisseurin Carmen Losmann beschreibt darin Konzepte, Strategien und Selbstbilder der modernen Angestelltenwelt. Sie befragt dazu Architekten und Designer, Psychologen, Unternehmensberater und Manager, die an der Optimierung der Mitarbeiter, des „Rohstoffs Mensch“, arbeiten. „Das Beunruhigende an Carmen Losmanns Beobachtungen ist der Totalanspruch, den das heutige ‚Human Resource Management’ an die Beschäftigten stellt,“ heißt es in der Begründung der Jury. „Die Würde des Menschen steht auf dem Spiel, wenn die Grenzen der Arbeit gegenüber der Person und ihrem Leben nicht mehr erkennbar sind.“
Der Film erhielt beim Festival DOK Leipzig 2011 den Preis der Ökumenischen Jury und den FIPRESCI-Preis der Internationalen Filmkritik.
Kinostart ist der 12. April.
Der "Film des Monats" der Jury der Evangelischen Filmarbeit ist die einzige durch eine Jury vergebene Auszeichnung für einen aktuellen Kinofilm. Die Jury der Evangelischen Filmarbeit ist ein unabhängiges Gremium. Ihre Mitglieder werden von Einrichtungen der evangelischen Kirche ernannt. Die Jury zeichnet Filme aus, die dem Zusammenleben der Menschen dienen, zur Überprüfung eigener Positionen, zur Wahrnehmung mitmenschlicher Verantwortung und zur Orientierung an der biblischen Botschaft beitragen. Die Arbeit der Jury wird vom Filmkulturellen Zentrum im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) betreut.
Weitere Informationen: www.filmdesmonats.de.