Pfarrerin Dr. Ursula Schoen

Prodekanin des Evangelischen Stadtdekanats Frankfurt

geboren am 28. Mai 1962 in Bonn, verheiratet, vier Kinder

Schoen studierte Theologie in Bethel, Heidelberg und Bonn, 1998 Promotion an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. 1984/85 absolvierte sie einen Studienaufenthalt an der Hebräischen Universität, Jerusalem, 1989/90 war Schoen Praktikantin beim Weltrat der Kirchen in Genf. Ihre Vikariatszeit verbrachte die Theologin von 1990 bis 1993 in der Stephanusgemeinde in Heidelberg, in der Zeit war sie auch als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Diakoniewissenschaftlichen Institut in Heidelberg beschäftigt. 1993 wurde sie in Saarbrücken ordiniert. In der zweiten Hälfte der neunziger Jahre übernahm Schoen Gottesdienstvertretungen in Frankfurt und Lehraufträge, unter anderem an der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt. Zwischen 2001 und 2003 übte die Theologin einen Dienstauftrag der EKD in Abidjan (Elfenbeinküste) aus. Von 2004 bis 2009 war sie als Pfarrerin im Ökumenischen Zentrum Christuskirche, Frankfurt, tätig. 2009 bis 2011 arbeitete Schoen als Beauftragte für Flüchtlingsaufnahme der EKHN. Im Juli 2011 übernahm sie das Amt der Dekanin im früheren Dekanat Mitte-Ost.

Zu ihren Zusatzqualifkationen gehören das Diplom Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen TU/Kaiserslautern und ein Diplom in Diakoniewissenschaften DWI/Heidelberg.

Schoen gehört seit Januar 2014 dem Dekanatssynodalvorstand an. Zu ihren Ehrenämtern zählt der Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Frankfurt.

Seit Januar 2015 ist sie Prodekanin des Evangelischen Stadtdekanats Frankfurt am Main. Sie ist zuständig für den Bereich Süd-Ost.