Trost und Erbauung in Musik der Romantik und Gegenwart

11.11.2017 (19:00)

Die Junge Kantorei singt Brahms’ „Deutsches Requiem“ und eine Uraufführung des Frankfurter Komponisten Claus Kühnl am Samstag, 11. November 2017, um 19 Uhr in der katholischen Sankt  Josefskirche, Hostatostraße 12, Höchst. Zwei Werke, die im Kern ihrer Aussage dicht beieinanderliegen und dabei musikalisch reizvoll kontrastieren, führt die mit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau verknüpfte Junge Kantorei zu einem außergewöhnlichen Programm für ihr Herbstkonzert zusammen. Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms, das „menschliche“ Requiem in deutscher Sprache, gehört sicherlich zu den großen Werken der Chorliteratur. Chorleiter Jonathan Hofmann hat bewusst die Einrichtung für Klavier und Pauke von Heinrich Poos ausgewählt, in der die Chorsätze transparenter erklingen als in der großen Orchesterbesetzung. Die Pianisten Lukas Rommelspacher und Alexey Pudinov spielen auf Flügeln aus der Wirkungszeit von Johannes Brahms, deren weicher Klang ebenfalls ein besonderes Hörerlebnis verspricht.

Beim zweiten Chorwerk des Abends erwartet die Zuschauer eine Uraufführung. Der Frankfurter Komponist Claus Kühnl, Dozent an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, arbeitet mit einer ganz eigenen musikalischen Sprache, greift jedoch inhaltlich Brahms’ Requiem-Themen auf: Die Frage nach dem „gerechten Menschen“, dem Streben nach einem wahrhaftigen Leben im Hier und Jetzt. Nach der erfolgreichen Uraufführung seines Werkes Verbum Absconditum durch die Junge Kantorei im vergangenen November erweiterte Kühnl sein Werk um zwei Motetten.

Eintritt: 25/15 Euro (erm. 20/10 Euro) Vorverkauf Frankfurt: Musikalien Petroll, Oeder Weg, Bücher Bärsch, Frankfurt-Höchst

Kartenreservierung unter www.junge-kantorei.de/ konzerte/karten oder telefonisch unter 0151 57908056

 

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